Psychische Gefährdungsbeurteilung

Stressprävention wird in deutschen Betrieben recht stiefmütterlich behandelt. Nur rund jedes siebte Unternehmen (gut 15 Prozent) wendet Verfahren an, die helfen sollen, den Umgang mit arbeitsbedingtem Stress zu verbessern. Dabei bieten Instrumente wie z. B. die "Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen" den Unternehmen eine wertvolle Chance, mit frühzeitigen Hinweisen auf vermeidbare Stressbelastungen zu reagieren, die Leistungsfähigkeit zu erhalten und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Psychische Gefährdungsbeurteilung · 09. November 2018
Arbeitgeberpflicht Ermitteln psychischer Belastungen Die Ermittlung der psychischen Belastungen der Mitarbeiter durch eine Gefährdungsbeurteilung ihre Arbeit gehört zu den gesetzlichen Pflichten des Arbeitgebers. § 5 ArbSchG regelt diese Pflicht und konkretisiert mögliche Gefahrenursachen und Gegenstände der Gefährdungsbeurteilung. § 6 verpflichtet Arbeitgeber, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung...
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist nach meinen Erfahrungen eines der besten Instrumente, um anhand der subjektiven Bewertungen von Mitarbeitern Hinweise auf Blockaden in den Arbeitsabläufen, Störungen in der Kommunikation oder das Führungsverhalten zu gewinnen. Die partizipative Vorgehensweise begünstigt den weiteren Prozess der Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung von Leistungsfähigkeit und qualitativem Miteinander. Je offener die Geschäftsleitung für...
Dass zu viel Stress krank machen kann hat sich mittlerweile herumgesprochen. Trotzdem hören immer noch viel zu Wenige in turbulenten Zeiten auf die Stress-Symptome ihres Körpers. Bleierne Erschöpfung, Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen und depressive Stimmung sind nur einige der Folgen von (zu) hoher Arbeitsbelastung und Überstunden.