Stabilitätsfaktoren einer widerstandsfähigen (resilienten) Persönlichkeit

 

Stabilität und Resilienz in der modernen Arbeitswelt

Die Anpassungsfähigkeit an neue Situationen, der Umgang mit Krisen oder die Dynamik der Transformation in der Arbeitswelt fordern Unternehmen und Beschäftigten auf einer neuen Ebene heraus. Ein aktuelles Beispiel ist die mit Covid-19 einhergehende Flexibilisierung der Arbeitssituation durch Homeoffice, Organisation der Kinderbetreuung, des Arbeitsumfeldes und der Kommunikation. Stabilen bzw. resilienten Individuen gelingt es leichter, sich Veränderungen anzupassen. 

 

 

 

Verbesserter Umgang mit Veränderungen oder Krisen

Resilienz gilt als bedeutende Kompetenz für die Bewältigung heutiger und künftiger Belastungssituationen bzw. Krisen. Sie birgt in sich die Fähigkeit, zuversichtlich und mit Stärke einer Unsicherheit oder Veränderung zu begegnen und gleichzeitig im Gleichgewicht zu bleiben. Diese Stabilität kann das Individuum unterstützen, unvorhersehbare oder von außen wirkende Stressbelastungen objektiver zu bewerten und vorhandene Ressourcen zu mobilisieren. Sind Stabilitätsfaktoren und Widerstandfähigkeit einer Persönlichkeit stark ausgeprägt, werden Veränderung eher als Herausforderung für Kreativität und Lösungsentwicklung wahrgenommen. Resiliente Teams nutzen schwierige Situationen als Chance für Wachstum, Zusammenhalt und Vernetzung vorhandener Kompetenzen.

 

Stabilitätsfaktoren

Stabilitätsfaktoren für ein Leben in Balance können sein:

- Sinn

- Werte

- Würde

Sie ergänzen die Resilienzfaktoren und stärken die Persönlichkeiten gesunder Organisationen.

 

Resilienz kann trainiert werden

Resilienz kann jederzeit aktiviert und weiterentwickelt werden, um der Komplexität unserer Lebens- und Arbeitswelt angemessen zu begegnen. Coachings oder Trainings bieten einen ausgezeichneten Rahmen, um das eigene Denken und Handeln zu reflektieren, Entwicklungspotenzial zu definieren und zu entfalten.